Sakkos für Herren

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Vielseitig und unverzichtbar: Das Sakko für Deinen individuellen Style

Ein Sakko (oder mehrere) gehört zur Grundausstattung in der gut sortierten maskulinen Garderobe. Auch wer sich überwiegend lässig kleidet, braucht hin und wieder ein Sakko oder Jackett. Beim Business-Outfit gehört das Sakko standardmäßig dazu. Für festliche Anlässe wie Hochzeiten, Theater- und Opernbesuche ist es Pflicht. Und in der Freizeit kann das richtige Sakko Deinen Look aufwerten - sei es einfach nur, weil Du Dich darin wohl fühlst, oder Du bei einem Date einen guten Eindruck erzeugen willst!

Allerdings gibt es nicht DAS eine Sakko, das zu allem passt. Bei der Wahl des Jacketts spielen viele Kriterien eine Rolle. Design, Schnitt, Verarbeitung, Passform, Stoff und Preis - Du stehst vor einer Fülle von Möglichkeiten, wenn es um den Sakko-Kauf geht. Damit Du die richtige Entscheidung triffst, informieren wir über alle interessanten Details rund um das Sakko.

Sakko, Jackett und Blazer: Was ist das eigentlich genau?

Für jede Jackenart gibt es genaue Definitionen, die sich im Sprachgebrauch aber oft vermischen. Wenn Du Dich als Kenner zeigen willst, bist Du mit dem Wissen über die Unterschiede auf der sicheren Seite. Sakko und Jackett sind Teil des klassischen Anzugs, können aber auch in der Kombination mit anderen Hosen getragen werden. Der Blazer tritt dagegen immer als Einzelstück auf.

Das Jackett zeigt folgende Merkmale: Es ist etwas kürzer geschnitten als ein Sakko und normalerweise tailliert. Die Optik wirkt formell, offiziell und elegant. Beim Jackett findest Du oft zwei Knopfreihen, der Fachbegriff heißt "Zweireiher". Es gibt auch Jacketts als "Einreiher", also mit nur einer Knopfreihe. Das Jackett gilt als Urform der Anzugjacke. Es kommt deshalb am besten zur Geltung, wenn es mit einer Anzughose aus dem exakt gleichen Stoff getragen wird.

Das Sakko ist die ein wenig längere Variante. Während das Jackett das Gesäß nicht ganz bedeckt, kann das Sakko bis zum Oberschenkelansatz reichen. Sakkos können mit oder ohne Taillierung geschnitten sein. Ein deutliches Merkmal ist immer die einreihige Knöpfung.

Der Blazer ist eine Sonderform, die Du an diesen Punkten erkennst: Er ist doppelreihig geknöpft und hat ein ausladendes Revers. Die Brusttasche ist auffällig gearbeitet und oft mit einem Clubabzeichen versehen. Die Knöpfe beim Blazer fallen besonders ins Auge - sie sind in Gold- oder einer anderen Metallic-Optik gearbeitet. Bei der sehr sportlichen Blazer-Variante kommen auch Knöpfe aus Holz oder Horn infrage. Der Blazer bietet den Designern außerdem viel Spielraum. Knopfleiste und Revers können zum Beispiel aus einem Stoff bestehen, der zum restlichen Blazer einen auffallenden Kontrast bildet. Einen Blazer mit originärer Optik findest Du aktuell oft als Freizeitsakko - er gibt viel Spielraum zum Kombinieren! Ein klassisches Outfit ist der dunkelblaue Blazer, zu dem eine graue Flanellhose passt. Sommerlich tritt der weiße Blazer auf, ihn kannst du mit einer hellen Hose oder auch einer Jeans kombinieren.

Qualität beim Sakko und Jackett erkennen - Der Blick auf die Details

"Billig gekauft ist teuer bezahlt!": An diesem alten Spruch ist wirklich was dran. Nichts gegen reduzierte Markenware, Sonderangebote und Aktionen - aber Vorsicht bei Sakkos, die extrem günstig sind und aus dementsprechend minderwertigem Material hergestellt sind. Ja, wir sprechen von synthetischen Fasern, die beim Anzugsakko nichts verloren haben. Wenn, dann nur als Beimischung zu einem hochwertigen Material; aber reine Synthetik ist für das Jackett ein No-Go. Schon nach einer kurzen Tragezeit offenbart das vermeintlich günstige Modell seine Schwächen: Der schicke Schnitt verliert die Passform, der Tragekomfort lässt zu wünschen übrig. Synthetik fühlt sich auch nicht gut an. Dazu kommt, dass Du in einem Kunstfaser-Jackett leicht schwitzt, das muss ja nun wirklich nicht sein. Ganz im Gegenteil, ein gutes Sakko begleitet Dich durch den Tag und gibt Dir ein angenehmes Gefühl!

Es lohnt sich also, beim Sakko-Kauf auf Qualität zu achten! Natürlich muss das Sakko eine gute Passform haben und perfekt sitzen. Der erste Blick gilt aber immer dem Stoff. Sportlich-lässige Sakkos sollten aus Baumwolle, Leinen oder einer Materialmischung aus Baumwolle-Leinen-Seide sein, wenn es um die sommerliche Variante geht. In der kühleren Jahreszeit ist Cord, Tweed oder ein weicher Wollstoff für das sportive Sakko richtig.

Die edel-elegante Version kommt am besten mit reiner Schurwolle zur Geltung. Keine Sorge, Wolle bedeutet nicht automatisch "warm"! Die moderne Textiltechnologie produziert aus reiner Schurwolle ausgezeichnete Stoffe mit einem leichten Griff. Das bedeutet: Schurwolle ist temperaturausgleichend und kann zu jeder Jahreszeit getragen werden. Kaschmir verleiht dem Anzugstoff einen Hauch von Luxus. Dabei wird das Edelmaterial Kaschmir nicht pur verwendet, sondern mit klassischer Schurwolle gemischt.

Ebenfalls sehr hochwertig ist ein Sakko aus Seide. Seidenstoffe sollten eine schwere Qualität aufweisen, dann tragen sie sich besser. Die Passform bleibt erhalten. Möglich sind auch Materialkombinationen aus Wolle und Seide, bei denen die jeweils guten Eigenschaften miteinander kombiniert werden.

So wichtig wie der Stoff: Die Verarbeitung des Sakkos

Der beste Stoff nützt nichts, wenn in der Näherei geschlampt wird. Augen auf und genau hinschauen! Mit dieser Checkliste erkennst Du, wie hochwertig und sauber das Jackett beziehungsweise Sakko hergestellt ist:

- Wenn das Sakko auf dem Bügel hängt: Wirkt es symmetrisch, oder zipfelt der Saum?

- Sind die Nähte sauber und gerade?

- Hängen irgendwo an den Nähten kleine Fäden herum?

- Sind die Knöpfe stabil angenäht, haben aber ein wenig Spiel zum Stoff?

- Sind der Kragen, das Revers und die Knopfleiste mit einer Einlage verstärkt?

- Wie sieht die Verarbeitung innen aus? Ist das Futter sorgfältig gearbeitet?

Eine Erklärung zum Futter: Das klassische Anzugsakko ist immer gefüttert. Der Futterstoff besteht aus Seide, Satin oder Taft. Das Futter bewirkt, dass das Sakko besser sitzt und schützt den Stoff von innen. Futterstoffe dürfen sich nicht statisch aufladen. Beim eher lässigen Freizeitsakko oder bei sonstigen sportlichen Varianten ist ein Futter ebenfalls sinnvoll. Nur beim leichten Sommersakko aus Leinen oder Baumwolle kann der Futterstoff wegbleiben. Manchmal ist auch nur der obere Bereich von den Schultern bis zur Brusthöhe gefüttert.

Passform und Qualität - Ein Blick auf den richtigen Sitz des Sakkos

Damit das Sakko optimal sitzt, muss die Passform exakt auf deine Figur abgestimmt sein. Ein weiteres Kriterium ist der Schnitt. Beim Schnitt gibt es grundsätzlich zwei Varianten, die man an der Ausführung des Rückens erkennt. Knopfleiste und Kragen sind ebenfalls entscheidende Details. Für eine gute Passform ist außerdem der perfekte Sitz der Schultern maßgeblich.

Bekannte Schnitte beim Sakko: Was passt zu Dir?

Wenn Du Dir ein neues Sakko kaufst, stehst Du vor einer großen Auswahl. Damit die Entscheidung leicht fällt, stellen wir die wichtigsten Merkmale beim Schnitt und bei den Details vor. Kombitipps sorgen für die passende Ergänzung.

Der englische Schnitt zeichnet sich durch zwei rückwärtige Schlitze aus. Du hast damit mehr Bewegungsfreiheit. Beim amerikanischen Schnitt ist nur ein einzelner rückwärtiger Schlitz vorgesehen. Im Angebot sind auch Sakkos, die hinten gar keinen Schlitz haben, überwiegend im Bereich der leichten und sommerlichen Freizeitsakkos zu finden.

Die Knopfleiste und das Revers des Sakkos

Möglich sind drei Knopfleisten-Varianten: Leisten mit drei Knöpfen werden als Trio bezeichnet, mit zwei Knöpfen als Duo, mit einem Knopf als Single.

Das englisch geschnittene Sakko hat drei Knöpfe. Die beiden oberen Knöpfe werden beim Tragen geschlossen. Das Revers ist schmal, verkürzt und eher unauffällig. So entsteht insgesamt eine schlanke Optik. Diese Schnittform ist für jede Figur geeignet. Kleine Problemzonen lassen sich geschickt verdecken, wenn das Sakko in der Taille mäßig weit geschnitten ist. Perfekt dazu: Das klassische Hemd und die Krawatte mit Windsorknoten ergänzen das Dreiknopfsakko.

Die amerikanische Version zeigt sich mit zwei Knöpfen, geschlossen wird nur der obere Knopf. Das Revers ist langgezogen. Diese Schnittform passt am besten für schlanke Herren. Das Zweiknopfsakko gilt als ideale Form für alle, die ein gepflegtes Outfit mit einem leicht sportlichen Touch suchen. Perfekte Kombi zu diesem Sakko: Hemden mit einem Haifisch- oder Kentkragen passen gut. Dazu kannst Du mit einer individuellen Krawatte Farbe ins Spiel bringen. Wenn das Sakko ohne Krawatte getragen wird, bleibt das Hemd am Hals dezent offen (einen, maximal zwei Hemdenknöpfe nicht schließen).

Mit einem Knopf treten vorzugsweise Freizeitsakkos auf. Der Knopf sitzt tief unten, das Revers ist langgezogen und schmal. Figurtechnisch gibt es kaum Einschränkungen. Ideal ist der Schnitt für schlanke, sportliche Herren. Der eine Knopf darf beim Freizeitsakko offen bleiben. So getragen eignet sich dieser Sakkotyp auch für etwas mehr Figur. Das Sakko sieht trotzdem gepflegt aus. Der Kombitipp für das Einknopf-Sakko: Ein Hemd mit einem schmalen Kragen und eine schmale, dezente Krawatte ergänzen das Sakko perfekt. Du kannst es aber auch mit einem einfarbigen Shirt kombinieren und statt einer Krawatte einen lässigen Schal verwenden.

Der Zweireiher zeichnet sich durch eine doppelte Knopfreihe aus. Er besitzt eine anspruchsvolle Optik. Sakkos mit doppelter Knopfreihe gelten als besonders seriös und sind ideal für offizielle Anlässe geeignet. Wer für alle Gelegenheiten gut ausgestattet sein möchte, hat den Zweireiher als Basic im Schrank. Die Knöpfe werden grundsätzlich geschlossen. Dieser Anzugtyp ist nicht nur für schlanke Figuren geeignet, sondern steht auch korpulenteren Herren. Rundungen lassen sich damit geschickt kaschieren. Es kommt dabei aber auf die sonstige Schnittform an: Die taillierte Form ist für schlanke Männer reserviert. Alle anderen greifen besser zum gerade geschnittenen Zweireiher. Die zeitlose Ergänzung zu diesem Sakkotyp ist ein klassisches Hemd mit Krawatte. Als modische Alternative lässt sich das doppelreihig geknöpfte Jackett auch mit einem Rollkragenpullover kombinieren.

Top-Marken bei StyleLounge - Finde Dein Sakko!

StyleLounge führt angesagte und renommierte Marken. Bekannte Hersteller sind Bruno Banani, Daniel Hechter, Oliver Spencer und Ray Robson. Des Weiteren findest Du im Angebot die Labels Montego, Engbers, Eterna und Esprit. Wer sich für Redpoint und Pier One begeistert, wird bei StyleLounge ebenfalls fündig!

Finde Deine Sakko-Größe!

Auf den ersten Blick fallen zwei Kategorien auf: Slim Fit ist der Oberbegriff für schlanke, schmale Schnitte. Unter der Bezeichnung Casual Fit findest Du eher lockere und weiter geschnittene Modelle. Für den perfekten Sitz brauchst Du aber immer exakte Angaben und die richtige Konfektionsgröße. Da hilft nur Messen! Alternative: Im Fachgeschäft findest Du kompetente Beraterinnen und Berater, die Deine Konfektionsgröße sicher einschätzen können. Wir raten aber trotzdem zum korrekten Messen. Am besten gelingt das Messen zu zweit. Das Maßband muss immer gerade und exakt anliegen, darf aber nicht einschneiden. Beim Maßnehmen am Brustkorb und am Bauch einatmen, nicht schummeln und den Bauch einziehen!

Diese Daten und Maße sind wichtig:

- Die Brustweite wird an der breitesten Stelle gemessen.

- Für die Ermittlung des Taillenumfangs liegt das Maßband auf Bauchnabelhöhe an.

- Die Ärmellänge reicht von der Schulternaht bis zum Daumenansatz.

- Die Schulternahtlänge ist der Abstand zwischen Halsansatz und Schulterknochen.

- Die Rückenlänge wird vom Kragen bis zum Saum gemessen.

- Der Umfang der Oberarme muss berücksichtigt werden, hier können erhebliche Unterschiede durch die Bizepsausprägung auftreten.

Mit den Maßen lässt sich anhand einer Maßtabelle die richtige Größe ermitteln. Möglich sind zweierlei Arten der Größenbezeichnung: Einmal mit Buchstaben, typische Größen sind zum Beispiel XS, S, L, M bis hin zu XL und größer. Die zweite Variante ist mit Zahlen gekennzeichnet, von etwa 46 für schlanke Figuren ausgehend, dann in Zweier-Schritten immer größer werdend.

Eine weitere Unterscheidung ist die Einordnung in Kurz- und Langgrößen. Bei der Kurzgröße, die für Männer mit kleiner Statur verwendet wird, halbiert man die Konfektionsgröße. Die Langgröße für sehr große Herren wird durch die Verdoppelung bezeichnet. Das heißt an einem Beispiel: Die Größe 46 gilt für eine normale Körpergröße. Die Konfektionsgröße 23 eignet sich für kleinere Männer, die Größe 92 für große Männer. Die Weite bleibt dabei immer gleich, aber die Gesamtlänge des Sakkos und die Ärmellänge variieren.

Wo kannst Du gut online Herrensakkos kaufen?

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Unsere Extra-Tipps! Wissenswertes rund ums Sakko

Es soll nicht nur ein Sakko werden, sondern ein kompletter Anzug? Du hast ziemlich breite Schultern, aber eine sehr schmale Taille? Dann raten wir zum Baukastensystem. Damit kannst Du Sakko und Hose in unterschiedlichen Größen perfekt kombinieren. Diese Variante ist immer günstig, wenn die Konfektionsgrößen für Jackett und Hose voneinander abweichen.

Wann darf das Sakko abgelegt werden? Grundsätzlich ist das Sakko nicht nur irgendein Kleidungsstück, sondern immer auch ein Statement. Es gelten also gewisse Regeln. Bei allen geschäftlichen Terminen lässt Du das Sakko an, solange Dein Vorgesetzter oder Dein Kunde das Jackett nicht ablegt. Im Büro kannst Du es ausziehen, wenn Du allein im Raum bist. Bei privaten, festlichen Anlässen sind die Regeln vom jeweiligen Ereignis abhängig. Bei Hochzeiten, Taufen, Konfirmationen und Jubiläen: Das Sakko sollte zumindest während der offiziellen Phase getragen werden. Erst wenn Partystimmung herrscht, darf es abgelegt werden. Im Theater und in der Oper bleibt das Sakko an. Das gilt auch für festliche Dinners.

Ein Sonderfall liegt vor, wenn Du Dich für eine Dreier-Kombination mit Weste entscheidest. In diesem Fall darfst Du an sehr heißen Tagen das Sakko ablegen, die Weste bleibt aber immer an!