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Kapuzenparkas

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Kapuzenparkas

Der Kapuzenparka: Basic von den Eskimos

Der Parka ist trotz seiner aktuellen Anmutung ein Kleidungsstück mit Tradition. In Deutschland wurde er bereits im 19. Jahrhundert erwähnt. Der Naturforscher Adelbert von Chamisso brachte den Ausdruck von einer Reise nach Alaska mit. Die dortige Eskimobevölkerung stellte ihre Kapuzenparkas aus Seehundfellen her, die mit hervorragenden Isoliereigenschaften punkten. Auch im eisigen Sibirien sind waren solche wärmenden Kurzmäntel mit Kapuzen vor allem beim Stamm der Nenzen weit verbreitet. Besucher beider Völker waren dermaßen beeindruckt von den Vorzügen der Fell-Parkas, dass schon bald sowohl die US Army als auch das russische Militär die Schnitte der praktischen Jacken kopierten, diese allerdings aus robustem Stoff anfertigten. Damalige Materialien bestanden meist aus Mischungen aus Baumwolle und Synthetikfasern. Wenig später fanden sich Kapuzenparkas schließlich auch in den Kleiderschränken der Zivilbevölkerung. In diversen Subkulturen wurden die Jacken als Zeichen der Freiheit und Opposition gegen die herrschenden sozialen Verhältnisse getragen. Spätestens seit dem Hype um die legendäre Feldjacke des von Götz George dargestellten Duisburger Tatort-Kommissars Horst Schimanski sind Parkas nicht nur gesellschaftsfähig geworden - sie sind geradewegs in die Hall of Fame der beliebtesten Basics eingezogen. Während die Fell-Jacken der Naturvölker bis heute sehr schwer und starr sind, müssen Fans diese Nachteile bei den heute üblicherweise eingesetzten Hightech-Geweben zum Glück nicht mehr fürchten. Der Kapuzenparka ist leicht, bequem - und salonfähig geworden.

Anpassungskünstler im Einsatz

Ihren ursprünglichen Military-Look haben Kapuzenparkas längst abgelegt. Geblieben ist allein der typische Schnitt. Die standardmäßigen Tarnfarben sind passé - heute sind Kapuzenparkas in unzähligen Schattierungen erhältlich. Vor allem Outdoor-Hersteller haben das vielseitige, funktionale Kleidungsstück für sich entdeckt. Gegenüber dem klassischen Baumwollstoff setzen sich inzwischen vermehrt daunengefütterte Modelle oder raffinierte Neuinterpretationen aus modernen Kunstfasern durch. Kleine Änderungen an Details wie beispielsweise den aufgesetzten Taschen sorgen dafür, dass so manche Kapuzenparkas eine geradezu elegante Wirkung entfalten. Sie können durchaus den üblichen Wintermantel ersetzen. Sogar zum Business-Anzug werden sie getragen - eine fellbesetzte Kapuze sollte hierzu jedoch abnehmbar sein, um den lässig-stylishen Gesamteindruck nicht zu stören. Der Kapuzenparka passt zu vielen Alltagssituationen: Kinder tragen ihn beim Spielen, er hält im Winterurlaub auch mal als Ersatz für eine Skijacke her, und Wanderer freut, dass die Kapuze sie bei einem Wetterumschlag gegen Wind und Regen schützt. Seine ungezählten Einsatzmöglichkeiten machen den Kapuzenparka bei Trägern aller Altersklassen zum beliebten Allrounder. Nicht nur, dass man stets eine Kopfbedeckung dabei hat - auch die Hände finden in den tiefen, gemütlichen Seitentaschen viel Platz. Der günstige Schnitt sorgt zudem für warme Beine, da er auch die Oberschenkel bedeckt. Kapuzenparkas namhafter Hersteller sind atmungsaktiv, wasserdicht und vor allem leicht. Wer sich für einen Damen- oder Herren-Kapuzenparka interessiert, sollte auch auf Anoraks, Trekking- und Funktionsjacken einen Blick werfen: Die Abgrenzung der Bezeichnungen ist fließend, sodass man durchaus auch in diesen Rubriken Kapuzenparkas findet.